Leidenschaft

Kreativität und Qualität sind die Leitmotive seines Lebens. Im Kindesalter bastelte er schon Schachteln aus Eichenholz. Darauf bearbeitete er sie nach Friesischer Holzschnitzerei. In Freizeitbeschäftigungen wie Musizieren, Töpfern, Bergsport und Fotografie, sowie auch während seiner professionellen Karriere als Manager sind Qualität, perfekte Schönheit und die Herausforderung sich weiter zu bilden die Konstanten seines Lebens.
Eine Herausforderung inspiriert ihn zum Nachdenken und Lösungen zu suchen. Das Handwerk des Geigenbauers verlangt diese Fähigkeiten von ihm: die Entstehung einer Leidenschaft. Die traditionelle Arbeit mit Holz, die Liebe für Musik und das Cello-Spiel, die Suche nach dem perfekten Klang, die Schönheit der Formgebung: Alles kann hervor kommen.

Seine Leidenschaft wird belohnt wenn Musiker und Kollegen seine Instrumente zu schätzen wissen. Musikinstrumente werden für Musiker angefertigt und es ist ihm eine Ehre wenn er ein Instrument herstellen kann mit welchem ein Künstler einfacher mehr Möglichkeiten hat sich musikalisch zu äußern.

Geige  Guarneri dell Gesu 1737 "Turkish"

Geige Antonio Stradivari  um 1730

Geige Modell Bernhard Zanders

Bratsche Modell Bernhard Zanders

Cello Modell Bernhard Zanders

Cello Mateo Goffriller

Zur Person

Geboren und aufgewachsen in Meppel, NL. Seine Jugend wird geprägt von Musik und Musizieren. Schon während seiner Gymnasialzeit spielt er in Orchestern und Ensembles. Gleichzeitig ist er auch begeistert von handwerklicher Arbeit mit dem Material Holz und die dazu gehörenden Präzision. Mit viel Geschick arbeitet er in der väterlichen Werkstatt. Er studiert Chemie an der Universität Utrecht und schreibt seine Doktorarbeit in der physischen Chemie. Auch in dieser Zeit wird viel musiziert und er spielt Cello im Studentenorchester Utrecht (Usko) und ist Vorstandsmitglied. Nach seiner Promotion in Utrecht führt das Leben ihn nach Venlo und bei Océ Venlo arbeitet er in mehreren Positionen, von Produktentwicklung bis Vermarktung großer Drucker.

In 2010 widmet er sich wieder aktiv dem Cello. Als begeisterter Cellist beteiligt er sich in Orchestern und Kammermusikensembles. In ihm wächst der Wunsch selbst Streichinstrumente zu bauen und er fängt mit einer Geige für seinen Sohn an. Das Handwerk lernt er bei Bernhard Zanders, Nettetal.
Viele seiner Fähigkeiten kann er zum Ausdruck bringen in der Geigenbau: Die intellektuelle Herausforderung der Herstellung eines wertvollen Instruments einerseits, die emotionelle Verarbeitung des Material Holz anderseits, dass die Eigenschaften natürlicher Schönheit und Klang in sich verkörpert. In 2017 entschließt er den Beruf zu wechseln und errichtet eine Geigenbauwerkstatt. Hans-Peter den Daas wird seine zwei letzten Celli auf der Cello Biennale in Amsterdam (19 – 27 Oktober 2018) vorstellen.

Brandstempel

Die Instrumente tragen auf den Innenseiten ein Brandzeichen. Es ist die Abbildung einer Bremse, auf Niederländisch “Daas” genannt.